Samstag, 24. November 2007

Lass es regnen...



Zwei Tage nach dem stimmungsvollen Richtfest kam die Plane auf den Dachstuhl. Damit die drei Dachflächenfenster nicht über das Wochenende "Beine" bekamen, wurden auch diese bereits eingebaut. Die Bauarbeiter verließen unsere Baustelle mit den Worten "So, jetzt ist Ihr Haus so richtig dicht, zumindest von oben". Wir ärgerten uns zwar, dass das Dach nicht, wie terminlich vereinbart, bereits eingedeckt war, aber immerhin war es dicht. ODER??? Es fing Freitagnachmittag bereits in Kübeln an zu regnen. Leider auch in unser Haus. Unser Bauleiter war natürlich nicht so begeistert, dass wir ihn zu soo später Stunde am Wochenende anriefen. Aber auch er stimmte unseren Befürchtungen zu, dass dies nicht sein dürfte. Wir sollten Fotos machen und ihm diese so schnell wie möglich zukommen lassen.

Einerseits waren wir sehr beunruhigt, dass die Unterspannung undicht war, andererseits waren wir froh, dass wir diesen Zustand noch erlebt hatten. Hätten die Dachdecker planmäßig eingedeckt, hätten wir vielleicht erst Jahre später entdeckt, dass die Plane nicht 100% dicht war.

Samstag, 17. November 2007

Tischlein deck dich...



Am 19.09.2007 ist es dann soweit. Die Zimmerleute fertigen den Dachstuhl an und wir stellen bereits die Tapeziertische auf. Zwar nicht zum tapezieren, aber zum Feiern. Denn heute ist Richtfest. Selbst mein Opa möchte das große Ereignis nicht verpassen und kommt aus Hannover angereist. Am Ende sind wir ca. 20 Leute; Familie, alte Bekannte & neue Nachbarn, Hausverkäufer, Bauleiter und nicht zu vergessen 3 gaaanz fleißige Zimmermänner.


Nachdem ich mich über das Gerüst nach oben getraut habe, rief der Zimmermann eine imposante und zugleich ergreifende Rede über das gesamte Wohnviertel. Anschließend hatten Sven und ich das Vergnügen die "letzten" Nägel des Dachstuhls zu versenken. Sven schaffte dies auch ganz gut, ich hatte zum Glück die Hilfe des Zimmermanns. Das anschließende Feiern fiel mir wesentlich leichter.

Stein auf Stein...




Der Bau geht irgendwie und irgendwann immer mal wieder voran. Es lohnt sich für uns nicht täglich zum Bau zu fahren, da die Wahrscheinlichkeit, dass NICHTS passiert ist, sehr hoch ist. Daher fahren wir nur alle paar Tage und freuen uns, wenn ein Fortschritt zu erkennen ist. Die Bauarbeiter von der Baustelle vor uns machen sich bereits ein wenig lustig und fragen, ob Sie bei unserem Bau behilflich sein können :-((




Die alteingesessenen Nachbarn berichten, sie würden bei uns auf der Baustelle nie jemanden sehen bzw. wenn ein Wagen vor der Tür steht, dann nur kurzweilig. Die Vermutung: Die Firmen arbeiten auf mehreren Baustellen zugleich. Dies wurde dann auch bestätigt. Unser Bauleiter, wie immer ruhig und gelassen, verweist auf die 4-monatige Bauzeitgarantie. Wir werden ja sehen...




Daher hier im "Zeitraffer" einige Fotos von den Außenmauern.

Wer will fleißige Handwerker sehen...





Es ist wirklich ein tolles Gefühl wenn man zum Grundstück kommt und die Außenmauern des neuen Zuhause zu sehen sind.

An nur einem Tag standen fast alle Außenmauern im EG. Zwar noch nicht bis oben gemauert, aber immerhin. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass die Firma, die auch aus "Pulver" den Innen- und Außenputz "macht", unseren ganzen zeitlichen Ablauf ins Wanken bringen würde.

Zement+Kies+Wasser = Bodenplatte






Die Männer der Firma Remus haben wirklich tolle Arbeit geleistet. Vielen Dank nochmals! Nun kann der Hausbau so richtig starten...

Erde geht, Sand kommt




Keine drei Tage nach der Vermessung, es lag ein Wochenende dazwischen, wurde ein großer Krater gebuddelt, der anschließend mit sehr teurem Sand (Mehrgründung = 2600 Euro)wieder verfüllt wurde.

20 cm, die die Welt bedeuten


Nachdem die Vermessung vollzogen war, mussten wir feststellen, dass wir bei dieser geplanten Höhe über halb Mahlsdorf blicken konnten. Dies war uns nun doch nicht so ganz geheuer. Es gab nun 2 Möglichkeiten: Entweder die Höhe so lassen oder eine Änderung der Bauhöhe beim Amt beantragen. Solange könnte jedoch nicht mit dem Bau begonnen werden. Ein Anruf beim Bauamt genügte zum Glück schon. Wir dürfen 20 cm niedriger bauen und brauchen lediglich eine Anzeige über diese Veränderung nachreichen.